Anti-Rock-Post

2. February 2010

Heute morgen bekamen wir auf unsere Bandadresse eine wundervolle Mail, die zu lesen wirklich lohnenswert ist. Jemand warnt vor den Gefahren, die von Rockmusik ausgehen. Da wir ja Rockmusik für Kinder machen, scheinen wir ins Visier der Rockmusik-Kritik geraten zu sein. Absender dieses erheiternden Schreibens ist Samuel News. Keinen Schimmer, wer das sein könnte - vielleicht ist es ja auch ein Gag, für den jemand richtig viel Zeit investiert hat.

Es fängt schon toll an und geht genau so schön weiter. Sex’n'Drugs halt:

3. Zur Botschaft der Rockmusik

 

I. Freier Sex

 

  • „Rock‘n‘Roll“ = Ghettowort für Unzucht / Hurerei
  • Die Sängerin Grace Slick sagte:

„Es ist ganz gleichgültig, was die Texte sagen. All unsere Lieder bedeuten dasselbe: Seid frei in der Liebe, frei im Sex.“

  • Der Rockmusiker John Dates sagte: „Rock’n'Roll ist 99 % Sex.“
  • lan Dury meinte:

         „Alles, was mein Körper braucht, ist Sex und Drogen und Rock’n'Roll.“ 

 

II. Drogenmissbrauch

 

  • Das Drogenproblem seit den 60-er Jahren wurde wesentlich durch die Rockmusikszene ausgelöst.
  • Rockmusik = der größte Dealer
  • Eric Clapton erklärte: „Ein Rockmusiker ohne Drogen ist ein halber Mann.“
  • Hier die Mail im Ganzen. Angehängt waren noch Auszüge aus einem Buch als .doc, die Datei ließ sich aber nicht öffnen.

     

    Rockmusik: Ursprung, Entwicklung und Wirkungsweise

     

     

    • 1. Was ist Rockmusik?
    • 2. Über 50 Jahre Geschichte der Rockmusik: 1953 – 2005
    • 3. Zur Botschaft der Rockmusik
    • 4. Wie wirkt Rockmusik?
    • 5. Was sagt die Bibel?

     

     

    1. Was ist Rockmusik?

     

     

    • 1. Bei der Rockmusik handelt es sich um populäre Musik, die auf motorischer Rhythmik basiert. (Gegensatz: variable Atemrhythmik)
    • Dies ist ein prinzipieller Unterschied zur europäischen Musik der vergangenen 2000 Jahre!
    • Dirigent Ernest Ansermet zur Taktmotorik: Sie bemisst sich nach „der Zeit der Welt, die die Seele ignoriert.“
    • Stahlgitter, metronomisch zeitstarre Taktschläge, Zeitgefängnis

             (Metronom: Jeder Schlag ist genau gleich wie der andere)

    • Variable Atemrhythmik ermöglicht den Ausdruck tief liegender seelisch-geistiger Regungen.
    • Durch Taktmotorik wird dies zerstört.

     

    Atemrhythmik - Motorische Rhythmik

     

    • Atemrhythmik entspricht den natürlichen Zeitrhythmen des menschlichen Organismus (Puls, Herzfrequenz, Atmung, Gehirnstromfrequenzen) und der menschlichen Sprache.
    • Die Taktmotorik der Rockmusik ist widernatürlich und destruktiv. Sie stammt aus den ekstatischen Kulten Afrikas.

     

    Atemrhythmik und Sprache

     

    • Die europäische Musik wurde wesentlich durch die jüdische Tempelmusik des AT geprägt. Sie war atemrhythmisch und aufs Wort zentriert („logo-zentrisch“).

     

    • 2. Rockmusik ist normalerweise elektronisch verstärkte Musik, und fällt daher im allgemeinen durch hohe Lautstärken auf (- 120db oder noch mehr)

    .

    • 3. Rockmusik basiert auf betontem / stampfendem Rhythmus sowie auf Wiederholung und Monotonie.

     

    • 4. Rockmusik ist durch zahlreiche Ekstase auslösende Elemente gekennzeichnet. Sie hat daher eine starke Bewusstseins einengende Wirkung auf den Hörer (alle Grade bis hin zu Trance / Ekstase). Ekstase / Trance = rauschhafter Zustand, eingeengtes Bewusstseinsfeld

     

    2. Geschichte der Rockmusik 1953-2005

     

    Vorgeschichte: 19. Jh.

     

    Ludwig Feuerbach (1804 - 1872): Gott ist eine Projektion.

    Charles Darwin (1809 - 1882): Das Leben hat sich von selbst entwickelt.

    Friedrich Nietzsche (1844 –1900): Gott ist tot.

     

    • Glaube an Wissenschaft und Fortschritt.
    • Die modernen Ideen des 19. Jh. erobern alle Wissenschaften.

     

    Das schreckliche 20. Jahrhundert

     

    1.    Weltkrieg 1914 – 1918: 10 Millionen Tote

    • Die modernen Ideen des 19. Jh. erobern die Massen.

    2.   Weltkrieg 1939 – 1945:   55 Millionen Tote

    • Desorientierung, Entfremdung, Destabilisierung, Auflösung der Werte

     

    Die Revolution der 60er-Jahre

     

    • Enttäuschung über die Folgen wissenschaftlicher Entwicklung
    • Enttäuschung über den Rationalismus - Flucht in eine irrationale Welt (Rockmusik, Drogen, östliche Religionen, Okkultismus, Esoterik)
    • Bruch mit herkömmlichen Werten (sexuelle Perversion, Homosexualität, Auflösung von Ehe und Familie, Abtreibung)

    (Der große Abfall nach 2.Thess 2,3; vor der Wiederkunft Christi)

     

    Zur Entstehung der Rockmusik

     

    In Amerika werden europäische und afrikanische Musikelemente miteinander vereinigt.

    Im Jahre 1953 verbinden sich Rhythm & Blues mit der Country Music, es entsteht der Rock‘n’Roll (Bill Haley: „Rock araound the Clock“ im Film „Die Saat der Gewalt“) 20 Millionen Mal verkauft, wird zur Hymne der rebellischen Jugend der 50-er Jahre

     

    In den Jahren zwischen 1953 – 2005 entstehen unüberschaubar viele Stilrichtungen:

     

    Aus Rock’n Roll kommt hervor: Hard Rock, Soft Rock, Heavy Metall, Punk, Soul, Jazz Rock, Psychedelic Rock, Baroque Rock, Funk, Reggae, Phily, House, Techno, Beat, Surf, Folk, Disco, Christian Worship Music usw.

     

    1954 – 1959

     

    • Bill Haley, Elvis Presley, Chuck Berry, Little Richard und Jerry Lee bauten eine sich von der Erwachsenenwelt absetzende und gegen sie rebellierende musikalische Jugendkultur mit einem neuen aggressiven und emotional geladenen Lebensgefühl auf.

    1960: The Beatles

     

    • Am 27. Dezember 1960: Die Beatles treten erstmals im Gemeindesaal eines Liverpooler Vorortes auf.
    • 1964: 60 Prozent aller in den USA verkauften Singles sind Beatles-Produktionen.
    • Die Auftritte der Beatles sorgten sowohl im Fernsehen als auch live für eine bislang unbekannte Massenhysterie unter jugendlichen Fans.

     

    1960 – 1970: Immenses Wachstum des Musikmarktes

     

    Pink Floyd, Janis Joplin, Genesis, Byrds, Jimi Hendrix, Rolling Stones

     

    Jagd nach Ekstase, Trance, Rausch

     

    • Gewaltiger Andrang: Für Konzerte mussten Sportarenen gemietet werden.
    • Großveranstaltungen: Monterey Pop Festival (1967) oder Woodstock (1969) = Treffpunkte einer Jugendbewegung, die gegen die Gesellschaft und ihre Werte protestierte.
    • Propaganda für Drogen, östliche Religionen, Okkultismus

     

    70er-Jahre: Hardrock; Heavy-Metal, Punk

     

    • 1970: Beatles lösen sich auf.
    • Hippie-Idole sterben auf tragische Weise: Janis Joplin, Jimi Hendrix -> Krise
    • Hardrock kommt auf: Led Zeppelin, Black Sabbath
    • Heavy Metal, bombastisch übersteigerte, höchst aggressive Musik; Blue Öyster Cult, Judas Priest, Def Leppard, Motörhead
    • Punk-Rock: 1.12. 1976: Punk-Explosion durch TV Auftritt; Ablehnung aller Empfindung für Schönheit (z.B. The Clash. Sie bringen Punk-Rock)

     

    70er Jahre: Disco-Fieber

     

    • Der Tanzfilm „Nur Samstag Nacht“ (1977) löste weltweit das Discofieber aus.
    • John Travolta spielte die Rolle von Tony Manero, der aus dem tristen Alltag in die Welt der Diskotheken entfloh.
    • Die Musik war durch die Bee Gees geprägt.
    • Disco = Nachtlokale der 70-er Jahre, in denen zu Lichteffekten und Platten getanzt wurde.
    • Disco = Sound der Nachtschwärmer in Disco-Lokalen, DJ‘s werden immer wichtiger
    • Discomusiker wie The Bee Gees, Donna Summer, Kool and the Gang, Village People, Boney M, aber auch Michael Jackson, Prince oder Madonna wurden die großen Stars der Unterhaltungsbranche.

     

    Rap, Hip-Hop, House

     

    • Ab Mitte 70-er: Jugendliche der Großstadt-Ghettos formulieren ihre Probleme in motorischen Sprechgesängen (Rap)
    • 1985: härter instrumentierter Rap: Hip-Hop (Beastie Boys)
    • House: Verbindung von Disco-Sound, Soul und elektronischer Musik, Acid-House (quietschende Töne bringen in Ekstase (z.B. Run DMC)

     

    Techno, Raver-Kultur

     

    • Ende der 80-er: Techno; der Computer wird immer wichtiger (Remix, Sampling); Raver-Kultur, Loveparade, Streetparade, ekstatisches Tanzen mit spärlichster Bekleidung
    • Anfang der 90-er: Hardcore, „Je härter desto besser“; spätere Entwicklung: Trance

    (z.B. Love Parade in Berlin)

     

    Trip-Hop, Post-Rock

     

    • Trip-Hop: narkotische langsame Bässe
    • Post-Rock / Retro: wiedervereinigte alte Gruppen, junge Bands im Stil früherer Musikgenerationen (z.B. EMP Rockmusik-Museum in Seattle, Eröffnung: Juni 2000)

     

    Video-Clips

     

    • Bands und Interpreten produzieren Kurzfilme, in denen sie ihre Songs mit Bildern darstellen.
    • Visualisierung von Sex, Gewalt und Okkultem
    • Sender: MTV (seit 1981), Viva etc.
    • Das total Verrückte wird durch Computeranimationen entfesselt, Fantasie und Formengewitter wie im Drogenrausch

     

     

    3. Zur Botschaft der Rockmusik

     

    I. Freier Sex

     

    • „Rock‘n‘Roll“ = Ghettowort für Unzucht / Hurerei
    • Die Sängerin Grace Slick sagte:

    „Es ist ganz gleichgültig, was die Texte sagen. All unsere Lieder bedeuten dasselbe: Seid frei in der Liebe, frei im Sex.“

    • Der Rockmusiker John Dates sagte: „Rock’n'Roll ist 99 % Sex.“
    • lan Dury meinte:

             „Alles, was mein Körper braucht, ist Sex und Drogen und Rock’n'Roll.“ 

     

    II. Drogenmissbrauch

     

    • Das Drogenproblem seit den 60-er Jahren wurde wesentlich durch die Rockmusikszene ausgelöst.
    • Rockmusik = der größte Dealer
    • Eric Clapton erklärte: „Ein Rockmusiker ohne Drogen ist ein halber Mann.“

    • Die Rolling Stones sangen in „Sticky Fingers“:

    „Bitte, Schwester Morphium, wandle meine Alpträume in Träume. Süße Cousine Kokain, lege deine kühle Hand auf meine Stirn.“

    • Psychologe Jean-Martin Büttner (Oktober 1986):

             „… dass die ganze Musikszene von harten Drogen völlig zerfressen ist.“

     

    III. Östliche Religionen, Okkultismus und Satanismus

     

    • Im Frühjahr 1968 gingen die Beatles zu Maharishi Mahesh Yogi, um von ihm in die „Transzendentale Meditation“ eingeführt zu werden. John Lennon erklärte darauf: „Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um die „Transzendentale Meditation“ zu verbreiten.“ So kam es denn auch, dass Maharishi nach Europa kommen konnte. Er gewann so einen unheimlichen Einfluss und eine riesige Anhängerschaft.
    • Hinduistische Gedanken sind in Songtexten folgender Gruppen und Musiker zu finden: Carlos Santana, John McLaughlin, Yes, Earth, Wind & Fire, Nina Hagen u.a.
    • In ihrem Lied „Let it be“ priesen die Beatles hinduistische Meditation mit Mantras an.
    • In seinem Song „My sweet Lord“ verehrte George Harrison den Hindugott „Krishna“.
    • Hinduistische Gedanken sind in Songtexten folgender Gruppen und Musiker zu finden: Carlos Santana, John McLaughlin, Yes, Earth, Wind & Fire, Nina Hagen u.a.
    • Der Lead-Gitarrist der Gruppe Led Zeppelin, Jimmy Page, sagte: „Ein Rockkonzert ist in Wirklichkeit nichts anderes als ein magisches Ritual.“
    • Der Meat Loaf-Komponist Jim Steinmann sagte: „Ich bin schon immer vom Übernatürlichen angezogen worden und weiß, dass Rock das ideale Medium dafür ist… Wenn ich auf die Bühne komme, werde ich besessen.“
    • In dem Song „Sympathy for the Devil“ beteten die Rolling Stones den Teufel an.
    • Vom Satanismus geprägte Gruppen: Black Sabbath, AC/DC, Möthley Crüe, Demon, Mass, Withfynde, Venom, Kiss, Mercyful Fate, Iron Maiden, Deep Purple, Rainbow, Eagles, Emerson, Lake & Palmer, Uriah Heep, Nazareth usw.

     

    IV.Egoismus, Rebellion, Gewalt

     

    • Janis Joplin drückte die egoistische „Nimm-Mentalität“, die untrennbar zur Rockkultur gehört, in ihrem Song „Get it, while you can“ („Nimm, solange du was kriegen kannst“) aus. Sie lebte konsequent nach ihrem Grundsatz: „Lebe intensiv, liebe heftig, stirb jung!“
    • Nina Hagen sang: „… Ich habe keine Lust, meine Pflichten zu erfüllen! Für dich nicht, für mich nicht, ich habe keine Pflichten.“

     

     

    4. Wie wirkt Rockmusik?

     

    Ekstase, Trance, Bewusstseinsveränderung

     

    • Der HNO-Facharzt Dr. Eckhart Knaul zum ekstatischen Charakter der Rockmusik (medizin heute, 82/2):

    „…ob im Urwald oder in der City, immer ist es eine motorische Musik, die durch stete Wiederholung bei Menschen in der Gruppe zu einer Entthronung der Persönlichkeit und zur Auslöschung der Individualität führt. Das kritische, steuernde Bewusstsein wird ausgeschaltet und die kreaturhafte Besessenheit tritt hervor.

    …Die Kontrolle über die Körperfunktionen geht verloren. Ein Zustand der Verzückung mit epilepsieartigen Gliederzuckungen, Heulen, Beißen, Lachen, Einnässen und Zerreißen der Kleider wird als Glücks- und Lusterlebnis empfunden.“

     

    Ekstatische Elemente

     

    • In der Rockmusik werden folgende Stilmittel eingesetzt, um Ekstase zu erzeugen:
    • harter, durchschlagender / motorischer Beat
    • Lautstärke
    • Fehlen von stetem Wechsel zwischen Spannung und Entspannung
    • Dauernder Gebrauch von Synkopen (Schläge gegen den Grundschlag)
    • Off-Beat (Töne mit überaus geringer Abweichung vom Grundschlag)
    • dauernder Gebrauch von unharmonischen Obertonreihen (Schlagzeug)
    • wechselarme Harmonik
    • Glissandi (gleitende Töne)
    • Smears (kleine Glissandi)
    • Dirty Notes (unreine Tonhöhen)
    • Scat (sinnlose Silben)
    • ekstatische Schreie
    • elektronisch verzerrte Klänge (z.B. durch Rückkoppelung)
    • Psychedelisch wirkende Background-Klangwände

     

    Gehör und Ekstase

     

    • W.F. Hiss: medizin heute, 82/2:

    „Die Hörzellen im menschlichen Gehörsystem reagieren schon auf Reizenergien, die rund zehn Millionen Mal kleiner sind als die beim Berühren. Das Gehör ist also ungleich sensibler als der Tastsinn. Und - es ist stärker mit Gefühlen verknüpft als das Sehen, neurophysiologisch deswegen, weil zwischen dem Ohr und einer Art Gefühlszentrum im Gehirn (dem so genannten Limbischen System) direkte Verbindungen bestehen. An dieser Schaltstelle zwischen Körper und Seele, zwischen Bewusstem und Unbewusstem, entscheidet sich auch der Effekt von Melodie und Rhythmus einer Musik.“

     

    Hörstress durch Lautstärke

     

    • An Rockkonzerten und in Discotheken können laut- stärken bis zu 120 dB erreicht werden. (120 dB entspricht der Lautstärke eines Düsenflugzeugmotors in unmittelbarer Nähe!) Die Durchschnittswerte (!) bei „Walkmen“ mit Kopfhörern betragen 80-110 dB, bei Stereoanlagen mit Kopfhörern 85-100 dB. (110 dB ist die Hälfte von 120 dB!)
    • Hohe Lautstärken bewirken einen unwahrscheinlichen Hörstress. Aus den Nebennieren wird dabei das Stresshormon Adrenalin abgegeben.

     

    Hörstress durch dichte Obertonreihen

     

    • Schlaginstrumente weisen eine sehr dichte und unharmonische Obertonreihe auf. Durch solche andauernde Gehörbelastung wird eine sehr hohe Anzahl von Gehörzellen gleichzeitig belastet, sodass der Körper auf diese „akustische Schrotladung“ mit Stress abwehrend reagiert (vgl. Spektrum der Wissenschaft, Gehirn und Nervensystem, 1988)

     

    Stresshormon: Adrenalin

     

    • Hohe Lautstärken und ständige Schlagzeug-Obertonreihen bewirken einen unwahrscheinlichen Hörstress. Aus den Nebennieren wird dabei das Stresshormon Adrenalin abgegeben.

     

    Adrenalin wird zu Adrenochrom

     

    • Bei lang andauerndem, starkem Stress kommt es zu einer Überproduktion von Adrenalin. Das Adrenalin kann nicht mehr in einer nützlichen Frist durch Enzyme im Körper abgebaut werden und so wird es teilweise in Adrenochrom umgewandelt. Adrenochrom ist jedoch nichts anderes als eine psychedelische, Bewusstseins einengende Droge, wie LSD, Meskalin, STP, Psylocybin usw.!
    • Hochgefühl führt zu Musiksucht

     

    Überforderung der Gehirnfunktionen

     

    • „Magneteffekt“ in den Nervenzellen des Gehirns durch Anpassung an die motorische Rhythmik, Hirnstromfrequenz, Atmung, Puls (H.H. Decker-Voigt, Handbuch der Musiktherapie)
    • Durch den gegenrhythmischen „Off-Beat“ und durch die Synkopen entsteht eine rhythmische Bewusstseinsspaltung. Die nervlichen Reaktionen führen zu erzwungenen körperlichen Bewegungsimpulsen zwecks Spannungsausgleich.

     

    Das programmierte Gehirn

     

    • Starre Rhythmus-Schemen werden im Gehirn gespeichert, dies führt zu einer Erwartungshaltung, bei der das Bewusstsein zurücktritt. (vgl. Adolf Graul: Rock-, Pop- und Technomusik und ihre Wirkungen, Kap. 38, Mitternachtsruf 2004).
    • Der Musikgeschmack und das musikalische Schönheitsempfinden wird im Gehirn konditioniert. Man kann „andere Musik“ nicht mehr ausstehen (z.B. Hass auf klassische Musik).

     

    Unzucht

     

    • Sacculus (= Zentrum für Lustgefühle, Sex etc.) wird durch Lautstärken oberhalb von 90dB stimuliert (Bild der Wissenschaft, Februar 2000)
    • Die Stimulierung von sexuellen Empfindungen getrennt von ehelichen Treuebeziehungen führt zu Unzucht.
    • Taktmotorik wirkt körperlich empfundene Lustgefühle (sexuell etc.) enthemmende Wirkung

    • hauchende Stimmen, die „das Mikrophon fressen“
    • ekstatisches Schreien

     

    Rockmusik kontra Intelligenz

     

    • G.M. Schreckenberg (Neurobiologe vom Georgian Court College, Lakewood, N.J.) und H.H. Bird (Physiker der Faileight- Dickingson University in Rutherford, N.J.):
    • Lern- und Orientierungsfähigkeit bei Mäusen nahm bei Rockmusik drastisch ab, Übermittlungssubstanzen in den Nervensynapsen wurden blockiert, das Gehirngewebe veränderte sich krankhaft.
    • Quelle: R. Lipkin, Insight, April 1988
    • Ein starker Beat  kann den hippocampalen Theta-Rhythmus im Gehirn störend durcheinander bringen, infolge der nervlich bedingten Verbindungen rhythmischer Übertragungen bis zum Gedächtnisspeicher.
    • Klinische Untersuchungen von Dr. med. J. Diamond: Steigerung der schulischen Leistungen nach Rockmusik-Abstinenz

     

     

     

     

    5. Was sagt die Bibel?

     

    Anpassung an den Zeitgeist

     

    • Röm. 12,2: Und seid nicht gleichförmig dieser Welt*, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Denkens, damit ihr prüfen mögt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist. (* Welt = aion = Zeitlauf / Zeitgeist)

     

     

    Unzucht

     

    • 1.Kor 6,18-19: [18] Flieht die Hurerei*! Jede Sünde, die ein Mensch begehen mag, ist außerhalb des Leibes; wer aber hurt, sündigt gegen seinen eigenen Leib. [19] Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib der Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euer selbst seid?

    (* Hurerei = porneia = jeglicher Geschlechtsverkehr außerhalb der Ehe, auch Homosexualität etc.)

     

    Trance / Ekstase

     

    • 2.Tim 4,5: Du aber sei nüchtern in allem…
    • Das mit „nüchtern sein“ übersetzte Verb nêphô bedeutet gemäss dem  Standardwörterbuch zum NT von Walter Bauer:

             „…frei sein von jeder geistigen und seelischen Trunkenheit, von Überschwang, Leidenschaft, Überstürzung, Verwirrung, Exaltiertheit.“

    • 1Pet 4,7: Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. Seid nun besonnen und seid nüchtern zum Gebet.

    • 11 x Aufruf zu Nüchternheit im NT:

    1.Kor 15,34; 1.Thess 5,6.8; 1.Tim 3,2.11; 2.Tim 2,26; 4,5; Tit 2,2; 1.Pet 1,13; 4,7; 5,8

     

    Geistlicher Gesang

     

    • Eph. 5,15-20: [15] Passt nun auf, wie ihr sorgfältig wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise, [16] die gelegene Zeit auskaufend, denn die Tage sind böse. [17] Darum seid nicht töricht, sondern verständig, was der Wille des Herrn sei. [18] Und berauscht euch nicht mit Wein, in welchem Ausschweifung ist, sondern werdet mit dem Geist erfüllt, [19] redend zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern, singend und spielend dem Herrn in eurem Herzen, [20] danksagend allezeit für alles dem Gott und Vater im Namen unseres Herrn Jesus Christus,… Auszüge über „Rockmusik: Ursprung, Entwicklung und Wirkungsweise“ von Roger Liebi

     

    Potent

    6. October 2007

    Neulich auf dem Pavianhügel des kölner Zoos überraschte mich das Alphatier mit lautem Sprechgesang. Im Agro-Rap-Stil legte er los, während die Untergebenen beatboxten was das Zeug hielt. Vom Text - das übliche Machogehabe halt - habe ich nicht viel behalten. Eine Textstelle aber fand ich sehr gut:

    Wer meinen Po kennt,

    Weiß, ich bin potent!

    Tomate beim Lügen erwischt!

    7. August 2007

    luegentomate2.jpg

    Bio- und andere Tomaten waren furchtbar durcheinander geraten, ich habe sie deshalb aufgefordert, sich nach eben Bio und nicht zu sortieren. Eine der Biotomaten war ganz offensichtlich keine.

    luegentomate.jpg

    Besser als Joga: Pfifferlingrisotto

    6. August 2007

    Er holte Schwung und stach dann zielsicher mit seinem heiß geliebten Solinger Messer zu. Dort, wo durch den Hieb mit dem Messer ein tiefer Schnitt entstanden war, wo das Cellophanpapier auseinander klaffte, griff er hinein und riss es mit einer kurzen, ruckartigen Bewegung vom Holzkörbchen.
    Nun lagen sie vor ihm, nackt, schutzlos und verletzlich. Nur hier und dort von den Resten des Waldbodens bedeckt, der einmal ihre Heimat war. Pfifferlinge.


    An die Arbeit, dachte er sich und begann die zarten Pilze nach und nach von den Erd- und Waldresten zu befreien. Mal nahm er ein Messer, mal einen Küchenpinsel, manchmal pustete er den Dreck auch einfach mit dem Mund herunter.
    Eine mühsame Arbeit, aber eine zutiefst befriedigende, ja sinnliche. Nur die kleinen braunen Stellen machten ihn wütend. Er entfernte sie gnadenlos mit dem Messer.
    Ihn freute, dass so viele kleine Exemplare dabei waren. Die machten zwar mehr Arbeit, würden dann aber später um so schöner aussehen, wenn alles fertig war. Als kein Dreck mehr an den Pilzen zu sehen war, schnitt er noch die trockenen Enden der Stile ab und betrachtete stolz sein Werk. Das meiste war geschafft.
    Gekonnt schälte er noch eine Zwiebel und hackte sie so klein es ging. Zwei Knoblauchzehen drückte er mit seiner flachen Hand an und löste dann die Schale vorsichtig, fast zärtlich ab. Knoblauch war etwas Besonderes. Noch einmal sah er die nun nackten Zehen liebevoll an, schloß kurz die Augen, als wolle er stumm um Verzeihung bitten, und zerquetschte sie mit der breiten Seite des großen Messers.

    Nach einem Blick in die Gefriertruhe stellte er fluchend fest, dass er keine frische Hühnerbrühe mehr hatte. Er würde sich also mit einem Brühwürfel zufrieden geben müssen.
    Die heiße Brühe stellte er neben den Herd. Zwei Liter. Zur Sicherheit. Würde selbst das nicht reichen, müsste er halt schnell neue machen oder Wasser nehmen.
    Den guten Riso superfino Arborio aus dem italienischen Fressgroßhandel, etwas mehr als 200 Gramm, wusch er unter fließendem Wasser ab. Er wusste nur eines: Die überflüssige Stärke muss raus!
    Nun erhitzte er einen guten Schuss feines Olivenöl. Er hatte es extra vorher getestet, den bitteres Öl würde alles versauen, alles zunichte machen. Finito.
    Die Zwiebeln und den Knoblauch ließ er kurz anschwitzen und dann gab er die Pfifferlinge dazu. Wie das brutzelte und zischte. Wie das roch! Kurz war ihm, als liefe alles nur noch in Zeitlupe. Für einen Augenblick waren da nur noch er und der köstliche Geruch angebratener Pfifferlinge, der durch alle Poren zu dringen schien. Er spürte, wie sein Blut sich langsam an einer bestimmten Stelle sammelte, wir er feucht wurde im Mund, und sein Magen sich beinahe pochend auf den Empfang eines köstlichen Mahls vorbereitete. Deswegen, wusste er, könnte er nie Koch werden. Sein Magen würde Ihn ins Grab bringen. In ein extra großes.
    Als die Pfifferlinge, die Zwiebeln und der Knoblauch schon richtig braun angebraten waren, kippte er den gewaschenen Riso superfino Arborio in den Topf und ließ ihn eine knappe Minute mit anschwitzen. Dann löschte er mit einem guten Schluck Brühe ab. Sein Vetter würde ihn wüst beschimpfen, dass wusste er, es war ihm Aber egal. Die Familie seines Vater nahm für das erste Ablöschen immer Weißwein, in der Familie seiner Mutter aber war das verpönt. Schon als Kind hatte er die harten Diskussionen gehört, bei jedem Zusammentreffen der verschiedenen Familienteile. Er wusste von Anfang an, auf welcher Seite er stand. Die Säure des Weines übertünchte den zarten Geschmack der Pilze, daran war nicht zu rütteln, fand er.
    Jetzt, wusste er fing der anstrengende Teil an oder der meditative, wie er fand. Wer braucht schon Kampfsport und Joga, wenn man Risotto machen kann?
    Er wiederholte jetzt immer wieder das Procedere von gerade. Sobald die Brühe vom Reis aufgenommen war, schüttete er welche nach. Die ganze Zeit rührte er und achtete darauf keine Stelle des Topfes auszulassen. Unzählige Male, so schien es, bis irgendwann der Reis weich war, aber noch ein Wenig bis hatte. Fertig.

    Aua!

    6. July 2007

    Wenn man einen Neuntagebart hat und wenn man diesen mit einem Bartschneider zu einem Dreitagebart stutzen will, aber dieser Bartschneider ein eher billiger ist und wenn sich eben darum immer wieder das ein oder andere Haar in der Mechanik verhakt, es nicht abgeschnitten, sondern  gezogen wird – dann: Aua!

    Beinahe Eis

    1. July 2007

    Oft sind ja die simpelsten Sachen die leckersten. Aber das hier ist so simpel, dass es fast schon weh tut:

    Jogurth in eine Schüssel oder in den Küchenmixer schütten, ebenso etwas Zucker. Himbeeren aus dem Gefrierfach dazu und einmal kräftig mit Zauberstab oder Mixer zerhackstückeln. Nicht zu lang, es sollten noch ein paar kleine Himbeerstückchen zu erkennen sein.

    Was dabei herauskommt, ist beinahe Eis. Ein eiskalter Himbeerjogurt. Wahnsinnig lecker.

    Spritzig

    30. June 2007

    Manchmal ist es echt teuer keine Ahnung zu haben. Seit einiger Zeit kränkeln auf dem Balkon einige Pflanzen. Besonders ärgerlich: Salbei, Pfefferminze und Bohnenkraut sind betroffen. Eine recht prächtige Oregano Pflanze war schon im Frühjahr nicht mehr zu retten. Um so wichtiger war es die anderen Pflänzchen zu verteidigen. Der Feind war mit Hilfe des Internets ziemlich schnell ausgemacht. Weiße Fliegen, eigentlich Schildläuse. Von diesen fiesen Viechern wäre ich wahrscheinlich verschont geblieben, hätte der Winter seine Arbeit richtig gemacht. Hat er aber nicht.

    Aua

    Etwas mitgenommen: Salbei


    Und so musste etwas geschehen. Da man als Biokostverkoster nicht selber zum Giftmörder werden will, versuchte ich es mit Gelbtafeln, Spüliwasser und vielem mehr. Nichts half. Die fiesen Viecher vermehrten sich fröhlich weiter und meine heiligen Pflänzchen waren dem Parasitentod nahe.
    Also ging ich in den Gartenmarkt und ließ mir von einem höflichen und äußerst kompetenten Azubi etwas empfehlen, das das böse Fliegetier töten, das gute verschonen und mir das Gefühl geben sollte, meiner Umwelt nicht zu schaden.
    Empfohlen wurde mir eine Lösung, laut Packung wirksam durch Kalisalze und Fettsäuren. Bienenfreundlich und quasi essbar. Genau das richtige. Die fünfzehn Euro waren doch in das Wohl meiner Lieben Pflanzen gut investiert.

    Summ Summ

    So sollte es auf einem gesunden Balkon zugehen.
    Als ich das gute Zeug dann versprühte erinnerte mich der Geruch stark an etwas. Schmierseife. Und aus was besteht Schmierseife? Aus Kalisalzen und Fettsäuren. Was kostet sie? Auf keinen Fall 15€ für 200ml.
    Das Beste: Meine Mutter hatte mir empfohlen Schmierseife zu benutzen. Ich aber hatte genug von sanften Methoden und wollte was Richtiges. Schmierseife für 15€ in einer schicken Plastikflasche und dem richtigen Aufdruck kam mir da gerade recht.
    Wenigstens wirkt es.

    Rostock

    4. June 2007

    Ich war da. Mit Björn und Flo. Und ich habe meinen MD-Recorder mitgenommen. Eine kleine erste Knoblog-Reportage. Unprofessionell zwar, aber vielleicht lässt sie ein wenig teilhaben und erahnen, wie es war, als friedlicher Mensch in Rostock. Etliche hundert Meter weg von der Randale. Ich hätte etwas mehr aufnehmen sollen, zum Beispiel die Rede von einem Flüchtling auf der Auftaktkundgebung am Schutower Kreuz.

    Leider werde ich es nicht mehr schaffen nach da oben zu fahren. Aber ich werde mitlesen. Und zwar da wo es sich lohnt.

    Bald sollte auch noch mehr kommen. Vielleicht gibt es auch mal Audio-Küche übers Kochen…

     Kleine Knoblog-Reportage über die Demo vom 02. Juni in Rostock
    				

    Bärlauchblüten

    3. April 2007

    Nach dem mich die von Kulinariakatastrophalia aufgeworfene Frage nach der Essbarkeit bereits blühenden Bärlauchs dann doch noch beschäftigt hat, bin ich auf die Suche gegangen und habe etwas entdeckt:

    Es gibt eine deutsche Bärlauchhauptstadt. Eberbach im Neckartal - ab dem heutigen Tag die Stadt meiner kulinarischen Träume.
    Neben den Bärlauchtagen bietet dieses zart nach Knoblauch duftende Fleckchen Erde einen Bärlauchlehrpfad und eine Onlinesammlung toller Bärlauchrezepte. Dort wird man auch über die schmackhafte Zubereitung von Bärlauchblüten informiert. Wer wenn nicht die Eberbacher, Bewohner der Bärlauchauptstadt, sollten es wissen.
    Man kann sogar die Blüten essen.

    Bärlauch Pesto

    2. April 2007

    Nach langer, langer Pause geht es weiter. Aber direkt verdammt lecker und mit Fotos.

    Die Bärlauchzeit scheint wieder angebrochen zu sein. Als ich die grünen Blätter bei meinem Gemüsehändler liegen sah, wurden sofort alle eigentlichen Pläne für das Abendessen verworfen oder eingefroren. Ich bin süchtig nach Bärlauch. Besonders wenn er zu einer wunderbaren Pesto verarbeitet wurde.
    baerlauchpesto.jpg
    Natürlich gibt es Nudeln dazu, am liebsten mit frischen Tomaten, nicht nur für die Farbe.
    p1000230.jpg

    Mehr davon »


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